Seniorenausfahrt der Oederaner Kirchgemeinde 2010

 

8. Juni 2010 - Markt Oederan 10.30 Uhr: … das ist ja wunderbar, fein! - nach so viel Regen endlich "Sonnenschein"! 42 Teilnehmer steigen zur Seniorenfahrt zu "Erkundungen im Land des roten Porphyrs" in den Reisebus der Firma Dörfelt ein. "Fahrer Jens" begrüßt alle Teilnehmer herzlich, - ebenso Herr Pfarrer Dr. Richter und er spricht die Losung des Tages mit Gebet und dem Liedtext: "Danke für diesen guten Morgen" und wünscht allen einen "schönen Tag"!
Wir fahren durchs Chemnitztal und weiter in das Tal der Zwickauer Mulde, - überall ist zu sehen ein herrliches "grünes Land", - "es grünt so grün, wenn wir Senioren auf Reisen gehn"!
Wir sind unterwegs in Mittelsachsen, ins Rochlitzer Land, und gegen 11.40 Uhr haben wir unser erstes Ziel zur Erkundung: "das Benediktinerkloster Wechselburg" erreicht.
12 Uhr nehmen wir in der Stiftskirche, der berühmten romanischen Basilika, am Mittagsgebet der Mönche teil. Es ist sehr beeindruckend, in diesem historischen, aus rotem Rochlitzer Porphyr errichteten Bauwerk zu verweilen: eine dreischiffige Pfeilerbasilika über kreuzförmigem Grundriss mit drei Apsiden.
12.30 Uhr wird uns in der Kloster-Gaststätte ein schmackhaftes Mittagessen serviert.
 Danach können wir den Klosterladen besichtigen bzw. etwas einkaufen und noch einen Spaziergang im herrlichen „alten“ Schlosspark unternehmen.
14-15 Uhr treffen wir uns vor und  in der Basilika zu einer Führung mit Pater Rupert - und erfahren viele interessante Details der langen Geschichte Kloster und Namen „Wechselburg“.
15.10 Uhr steigen wir wieder in den Omnibus ein und fahren zum zweiten Ziel unserer Erkundungen: "dem 553 Meter hohen Rochlitzer Berg" - der den roten Werkstein Porphyr zum Bau der Basilika im Kloster Zschillen/ Wechselburg lieferte, denn seit mehr als 1000 Jahren wird auf dem Rochlitzer Berg "Porphyr" abgebaut, auch „roter sächsischer Marmor“ genannt.
Im Bergrestaurant „Türmerhaus“ wird uns ein leckeres Kaffeetrinken serviert und danach besteht die Möglichkeit zur Turmbesteigung, über 111 Stufen, des am 13. Mai 1360 eröffneten 27 m hohen Friedrich-August-Turmes, von dem man eine prächtige Aussicht auf die Umgebung, einmalige Fernblicke hat«
Wunderbar, was wir heute alles gesehen haben, viel zu schnell ist die Zeit vergangen und wir sitzen wieder im Omnibus zur Heimreise.
Wie üblich wird zum Abschluss der Fahrt im Omnibus noch gesungen, - u.a. "Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit" - "Kein schöner Land in dieser Zeit" - und wir haben diese Texte in die Tat umgesetzt - sagen: "Danke" für diesen guten Tag, für alles "Schöne" was wir gesehen und gehört haben! -                       Oederan, 22. Juni 2010  Eva Strödel

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